Zurück zum IndexZurück zur Startseite D-Schwangau Tegelberg

Lage Schwangau, bei Füssen, Allgäu, Bayern, Deutschland
Höhe H 890m
Info
Flugschule Tegelberg
Manfred Laudahn
Raiffeisenstr. 4
D-87672 Roßhaupten
Tel: +49 (0)8367/598
Fax: +49 (0)8367/1026
Wetterinfo Wetter und Betriebszeiten Tegelbergbahn:
Tel: +49 (0)8362/98360
Tel: +49 (0)8362/81010 automatische Ansage
Panoramakamera Tegelberg, Schwangau.
Anfahrt von München oder Augsburg B17 über Peiting, Steingaden -oder-
von Kempten A7 über Füssen -oder-
von Kaufbeuren B16 über Marktoberdorf, Füssen -oder-
von Reutte (A) B314 über Füssen

ab Schwangau ist die Tegelbergbahn ausgeschildert. Ausreichend Parkplätze vorhanden.
Nächster Bahnhof: Füssen; von dort Busverkehr zum Tegelberg.

Start Bergstation: NW, NO, 1720m MSL.
Startplatz unmittelbar neben der Bergstation. Rampen nach 300° und 60°, beide sehr breit und ausreichend lang. Der Wind steht fast immer an, an thermischen Tagen spätestens ab Mittag (Ausnahme: starker überregionaler Wind aus SO-SW).
Auffahrt mit Tegelbergbahn (Großkabinen à 44 Personen, max. 4 Drachen, keine Längenbegrenzung, Fahrtzeit 6min, Frequenz nach Bedarf). Achtung: Die Frühjahrsrevision wird hier flexibel gehandhabt, bei Flugwetter läuft die Bahn. Von Anfang November bis kurz vor Weihnachten ist die Bahn in der Regel geschlossen.
Aufbauplatz für ca. 30 Drachen und ca. 10 Gleitschirme gleichzeitig (bei Wettbewerben wird zusätzlicher Aufbauplatz bereitgestellt).

Regeln: Wer aufbaut, startet zügig. Die Rampe wird fertig eingehängt betreten (gilt auch für Gleitschirme; Starthelfer stehen fast immer zur Verfügung). Bei beiderseitigem Andrang starten Gleitschirme und Drachen abwechselnd.

Skipiste: N (340°), 1550m MSL und W (250°), 1350m MSL.
beide nur für Gleitschirmschulung.

Landung Der Landeplatz liegt dicht bei der Talstation, ist ausreichend groß und in der Regel kaum turbulent, 830m MSL. Wind meist aus N-NO (20°-60°). Niemals nach NW landen (abfallendes Gelände ohne Auslauf). Bei stärkerem NW-SW-Wind Außenlandemöglichkeit (unbedingt empfohlen).

Regeln: Grundsätzlich klassische Landeeinteilung; Gleitschirme positionieren bergseitig, Drachen immer talseitig. Mindestüberflughöhe über die Zufahrtsstraße 10m.

Winter: Gelandet wird auf der Wiese nördlich der Talstation. Achtung, Zäune! Der Sommerlandeplatz ist Skipiste.

Kosten  
Besonderes Drachenpiloten benötigen eine Landekarte (6,00 DM pro Tag), Gleitschirmflieger den Nachweis über die Geländeeinweisung eines Fluglehrers (grüne Karte).

Der Tegelberg stellt seine NW-Breitseite voll gegen das Flachland. Diese ist in der oberen Hälfte stark zerklüftet, wobei alle vorgelagerten Felsköpfe unterhalb des Startplatzes liegen. Der Berg stellt im Normalfall nur geringe Anforderung an das Pilotenkönnen. Für Gleitschirmpiloten ist eine solide Starttechnik vonnöten, extrem schlechte Starter sollten den Tegelberg meiden. Ansonsten gibt es keine außergewöhnlichen Probleme oder Gefahren; der Berg ist für unerfahrene Piloten und Flugschüler besonders gut geeignet.
Frühling, Sommer, Frühherbst: Die gesamte Flanke ist thermisch begünstigt, dazu liegen alle Abrißkanten im Gleitwinkelbereich. Thermikflug ist fast jeden Tag möglich, jedoch ist die zuverlässige Zeit erst der Nachmittag. Dafür ist der Vormittag besonders für ruhige Übungsflüge geeignet.
Spätherbst, Winter: Die thermischen Möglichkeiten beschränken sich hauptsächlich auf die Südseite und einen nahen Waldbuckel (Jagdberg).

Der Tegelberg ist eine typische Nordseite, wobei die Bärte hier genauer abgegrenzt und recht kräftig sein können (weniger ein unförmiges Gewabber wie z.B. in Andelsbuch). Die Thermik setzt entsprechend spät ein. Auch der Wind kommt an normal thermischen Tagen vor 12-13 Uhr von hinten.
Die Drachen haben den Vorteil, daß sie, kommt der Wind erstmal von vorne, per Gleitwinkel auf die Südseite des Berges fliegen können, um dort die (Lee-) Thermik auszufliegen. Auf diese Weise kommen sie recht schnell an die Basis. Die Gleitschirme müssen warten, bis man sich auch auf der Nordseite halten kann. Wenn man Pech hat, erreicht man die Basis von der Nordseite überhaupt nicht.
Der Tegelberg wird hauptsächlich von Drachen besucht und hat eine lange Tradition. Gestartet werden kann hier nur von Rampen nach NW und NO. Das Gelände bricht jedoch nach der NO-Rampe steil ab - einen Fehlstart sollte man sich hier nicht erlauben bzw. nach NO überhaupt nicht starten. Daß der Wind häufig genau zwischen den Rampen steht bzw. immer hin und her dreht, macht es einem auch nicht leichter.
Der Schirm wird auf einer Schotterfläche ausgelegt und man macht sich komplett eingehängt startfertig. Dann stellt man sich in der Reihe an. Paßt der Wind, geht recht flott einer nach dem anderen raus (Drachen und Gleitschirme abwechselnd), dabei wird der Schrim von Starthelfern auseinandergezogen. Wechselt der Wind und muß man die Gleitschirme von einer Rampe zur anderen zerren, dauert es entsprechend länger (und man schmort fertig angezogen vor der Rampe).
Ist man dann abgehoben, geht's recht zuverlässig im Hausbart nach oben. Dieser Bart steht östlich des Startplatzes über einer Rinne. Etwas unangenehm wirkt sich noch aus, daß die vielen Drachenflieger mit ihrer höheren Geschwindigkeit und ihres geringeren Sichtfeldes schwierig einzuschätzen sind. Gut nach oben geht's auch noch westlich des Startplatzes am Kamm, der sich Richtung Schloß Neuschwanstein zieht.
Das Relief ist recht zerklüftet, was eine richtige Eischätzung der Leesituationen benötigt. Ist man sich dessen nicht sicher, sollte man lieber etwas weiter draußen fliegen.
Die Strecken führen nach Westen zur Ruine Falkenstein oder nach Osten zum Laber.

Flug um Schloß Neuschwanstein sehr beliebt, aber bitte auf Sicherheitsabstand achten. Am Wochenende viel Betrieb.

GPS 47 35 N 10 44 O - Schwangau
Weitere
Fluggebiete
D: Buching Buchenberg, Pfronten Breitenberg, Oberammergau Laber, Immenstadt Mittag, ...
A: Tannheim Neunerköpfle, Reutte Hahnenkamm (nur PG), Bach (im Lechtal) Jöchelspitze, Außerfern, Tirol, ...

Schwangau, Füssen, Pfronten, Nesselwang, Tannheim, Reutte, u.a. Fluggebiete sind Mitglieder im "Großen Verbund", d.h. eine Punkte- bzw. Saisonkarte gilt gleichzeitig in allen diesen Fluggebieten.

Sonstiges Streckenflug Tegelberg - Laber, Thorsten Hahne (www.gleitschirmclub-oberschwaben.de/Fluggebiete/xc_tegel_laber.html).

Der Tegelberg ist ein hervorragender Aussichtsberg: Allgäuer Seenlandschaft, Alpenrand vom Grünten (bei Sonthofen) bis zur Zugspitze (bei Garmisch). Panoramarestaurant. Für Wanderer gibt es ein gut ausgebautes Wegenetz, vom Promenadenweg bis zum Klettersteig. Touren für alle Ansprüche.

Weitere Infos:

Kurverwaltung Schwangau
Münchener Str. 2
D-87645 Schwangau
Tel: +49 (0)8362/8198-0
Fax: +49 (0)8362/8198-25
Kurverwaltung Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1
D-87629 Füssen
Tel: +49 (0)8362/9385-0
Fax: +49 (0)8362/9385-20
Quelle Flugschule Tegelberg (www.abschweb.net/schule/)
Tegelbergbahn (www.tegelbergbahn.de)
Wolfgang Jauch / Gleitschirmclub Oberschwaben (www.gleitschirmclub-oberschwaben.de/Fluggebiete/flugg_tab.html)

Karte Schwangau

Karte Startplätze

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Zusammengestellt vom Flugberge-Team.
Stand: 01. Februar 1999